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Fr. Raul Caga SVD
stages Gospel Concert in Germany
By: Fr. Adonis Narcelles SVD
  "Life is Beautiful" was the title of the Gospel Concert staged by Fr. Raul Caga SVD during his first Concert Tour in Germany. In less than a month, he was able to conquer not only the seven major cities of Germany but also the heart of many Filipinos and Germans. From April 30 to May 22, he sang in Heidelberg, Frankfurt, Saarlouis, Munich, Cologne, Hamburg and Berlin.

  The first Concert in Heidelberg occured few days after his arrival from the Philippines. Heidelberg has a close connection with Philippine History because it was here where Dr. Jose Rizal studied and wrote his first novel, Noli Me Tangere.
  From Heidelberg, he made the second Concert on May 5 at the St. Ignatius Church in Frankfurt where the Filipinos celebrate their Sunday Masses. On May 7, he went to Saarlouis and sang in several German Masses and was able to sell many CD's. The famous Bavarian city of Munich heard his songs on May 13. A week later, he was in Cologne, site of this year's World Youth Day, and touched the audience in the Church of Gross St. Martin. On May 15, he visited the Filipino Community in Hamburg. The last Concert was held in the German capital of Berlin where Fr. Raul rendered his final performance with much enthusiasm.
  Fr. Raul enjoyed his short respite from the academic world at the Divine Word Seminary in Tagaytay City where he is a Professor of Moral Theology. He staged this Concert Tour to raise necessary funds for the Divine Word Seminary and to upgrade the media and music apostolates of the Seminary. The concerts and performances were possible through the support of the Steyler Bank, the main sponsor and through the help of the Filipino Communities and the Filipino Conferes in Germany: Fr. Jun de Ocampo and Fr. Rod dela Rosa (Bonn/Cologne), Fr. Fernando Santos (Frankfurt), Fr. Roberto Alda (Saarlouis), Fr. Oliver Quilab (Munich), Fr. Willi Escalante (Hamburg) and Fr. Adonis Narcelles (Berlin).
Fr. Raul Caga inspires the Berliner with his songs.
(See corresponding Article from the Newspaper of the Archdiocese of Berlin.)


EIN PATER ALS CHANSONNIER
Raul Caga begeisterte die philippinische Gemeinde
By: Henson Stehling
(Katholische SonntagsZeitung für das Erzbistum Berlin,
4./5. Juni 2005, Seite VII
BERLIN:
Ein singender Pater gastierte in der vergangenen Woche (22. Mai 2005) zu einem Gospel-Konzert in der philippinischen Gemeinde in Berlin-Westend. Vor vollem Haus brauchte der philippinische Pater Raul Caga südostasiatisches Heimatgefühl zu seinen Landsleuten, die zahlreich in der katholischen Heilig Geist-Kirche erschienen waren.

Schwungvoll fegte der Pater über die Treppenstufen des Altarraums der Kirche und versetzte die Zuhörer abwechselnd in andächtiges Lauschen oder begeistertes Klatschen im Takt. Pater Cagas samtweiche Stimme rührte die Besucher an, was an ihren versonnenen und verträumten Gesichtern zu erkennen war.

Die Macht von Gottes Liebe
Stellenweise unterstützten Chorfrauen der philippinischen Gemeinde kraftvoll die Melodien des Paters.
In englischem und philippinischem so genanntem Tagalog sang der 39-Jährige in seinem ersten Konzert in Deutschland vom Lobpreis Gottes, der Macht von Gottes Liebe und auch sein persönliches Vaterunser.

Raul Caga gehört dem Orden der Steyler Missionare an. Im nordphilippinischen Malimono geboren, war er 1993 nach seinem Studium in Rom und Tagaytay zum Priester geweiht worden. Im Dezember 2000 brachte er in seiner Heimat sein erstes Album "Life is Beautiful" (Das Leben ist schön) heraus. Nach Auftritten in Davao, Agusan und Manila in Jahr 2003 war er auch schon zu Konzerten in Rom und Kanada unterwegs.

Nach der Pause hatte Pater Caga sein kariertes Hemd gegen ein schwarzes Priestergewand eingetauscht,
denn es ging nun weiter mit einer Predigt in gesungener Form. Die Texte handelten zum Teil von seiner eigenen Geschichte. "So wurde ich einmal gefragt, ob ich Pfarrer werden wollte, weil der Pfarrer immer zum Essen eingeladen wird", erzählte er dem amüsierten Publikum. Sein Berufswunsch sei ihm jedoch ein Herzensanliegen gewesen, betonte Pater Caga.

Spenden für Priesterseminar
Nach dem etwa anderthalbstündigen Konzert gab es im Pfarrsaal der Heilig Geist-Gemeinde ein leckeres Büffet, das philippinische Frauen aus verschiedenen Nationalgerichten zusammengestellt hatten. Noch lange saßen Pater Caga und die Besucher zusammen und ließen den musikalischen Abend gemütlich ausklingen. Der Eintritt für das Konzert war übrigens frei, dafür wurde in Anschluss um Spenden zu Gunsten des Priesterseminars der Steyler Missionare "Divine Word Seminary" auf den Philippinen gebeten.